In fünf Minuten zum ersten Agenten-Lauf
Fünf Schritte: Zugang, Projekt, ein Werkzeug, eine Policy, ein Lauf. Am Ende haben Sie einen Trace mit Spans, eine Kostenzeile und ein Audit-Log — und wissen, ob Ihnen die Bauform zusagt, bevor jemand über Verträge spricht.
npx @hostspezial/agentctl init
Der Quickstart führt in fünf Schritten zum ersten lauffähigen Agenten: Zugang einrichten, Projekt anlegen, einen MCP-Server registrieren, eine Policy hinterlegen und den Lauf starten. Danach lesen Sie den Trace mit allen Tool-Calls, Latenzen und Kosten — lokal oder in der bereitgestellten Sandbox.
Node.js 20 oder neuer, ein Sandbox-Zugang von uns und ein System, das der Agent lesen darf — für den Anfang genügt eine Testdatenbank. Sie brauchen keine GPU und keine eigene Modell-Infrastruktur; das Model-Gateway ist Teil der Sandbox.
Schritt 1 — Zugang einrichten
Der Zugang wird pro Person ausgestellt und ist an Ihre Organisation gebunden. Das lokale Token gilt acht Stunden.
npx @hostspezial/agentctl login --org ihre-org
# Oeffnet den Browser, legt ein kurzlebiges Token unter ~/.agentctl ab.
Schritt 2 — Projekt anlegen
init erzeugt ein Verzeichnis mit Agentendefinition, Policy und einem ersten Testfall. Alles liegt als Datei vor und gehört ins Repository — nicht in eine Web-Oberfläche.
npx @hostspezial/agentctl init mein-erster-agent
cd mein-erster-agent
# mein-erster-agent/
# agent.ts Definition des Laufs
# tools.policy.yaml Wer darf welches Werkzeug, mit welchem Limit
# evals/first.spec.ts Ein Testfall, damit die CI von Anfang an gruen ist
Schritt 3 — Ein Werkzeug registrieren
Ein Agent ohne Werkzeug ist ein Chatbot. Registrieren Sie einen MCP-Server — hier eine Testdatenbank, ausschließlich lesend.
agentctl tools add postgres \
--url "mcp+https://mcp.hostspezial.de/postgres" \
--scope "read:orders" \
--secret-ref "vault://demo/pg-readonly"
# Zugangsdaten liegen als Referenz vor, nie als Klartext im Repo.
agentctl tools list
Schritt 4 — Policy hinterlegen
Die Policy ist die Sicherung, nicht der Prompt. Standardentscheidung ist deny; erlaubt wird, was ausdrücklich erlaubt ist.
agent: mein-erster-agent
default: deny
tools:
- name: postgres.query
allow: true
constraints: { statements: ["SELECT"], max_rows: 100 }
# Harte Obergrenze. Ohne Cap kann eine Schleife still teuer werden.
budget: { eur: 0.05, tokens: 50000 }
Schritt 5 — Lauf starten und Trace lesen
Jetzt der eigentliche Moment: ein Lauf mit echter Ausgabe, echten Latenzen und einer Kostenzeile.
agentctl run --input '{"orderId": 4711}'
# run r-2b91ef started
# span agent.run 2 100 ms
# span tool.postgres.query allow 38 ms
# span agent.answer 640 ms
# done status=completed tokens=3 480 cost=0,009 EUR
# Denselben Lauf ohne echte Aufrufe wiederholen:
agentctl replay r-2b91ef
Was danach sinnvoll ist
- Einen echten Fall aufnehmen. Nehmen Sie einen realen Vorgang aus Ihrem Betrieb als Eval-Fixture auf — das ist der Grundstein Ihrer Eval-Suite.
- Ein zweites Werkzeug anbinden. Ab hier wird die Auswahlqualität interessant. Mehr dazu im Tool-Layer.
- Den Fehlerfall provozieren. Brechen Sie den Lauf mitten im Tool-Call ab und beobachten Sie die Wiederaufnahme — siehe Durable Execution.
- Erst dann schreibende Rechte. Vorher lohnt der Security-Abschnitt zu Scopes und Freigabeschwellen.
Er läuft gegen eine Sandbox mit unseren Modell-Endpunkten und einer Testdatenbank. Fragen zu Datenresidenz, Aufbewahrung und Auftragsverarbeitung beantwortet er nicht — die stehen auf der Trust-Seite. Und er sagt nichts über Kosten bei Ihrem Volumen; dafür gibt es den Rechner auf der Preisseite.
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Sandbox-Zugang anfragen
Wir richten die Sandbox mit einem Ihrer Systeme ein und begleiten den ersten Lauf gemeinsam — typischerweise in einem Termin von 45 Minuten. Ohne Vorleistung Ihrerseits.