bis 25 Postfächer
ab 90 € je Postfach und Jahr
Betrieb, Updates, Überwachung, Sicherung und Spamfilter. Serviceklasse Standard.
Sechs Systeme kommen infrage. Welches übrig bleibt, entscheiden drei Fragen: Brauchen Sie Outlook mit MAPI, öffentlichen Ordnern und Delegation? Müssen die Daten im eigenen Haus bleiben? Wie viele Postfächer sind es? Unten beantworten Sie die drei — und sehen sofort, was bleibt und was es kostet.
Geschrieben füralle, die ihren Exchange heute selbst betreiben — vom Betrieb mit fünfzehn Postfächern bis zur IT-Abteilung mit mehreren Tausend
sechs Systeme ohne Vorauswahl · auch Exchange SE betreiben wir · Preise stehen auf der Seite
| System | Betrieb | Outlook | Lizenz | Aufwand | Wofür geeignet |
|---|---|---|---|---|---|
| Exchange Server SE | eigenes Haus oder gemietete Umgebung | vollständig, mit MAPI, öffentlichen Ordnern und Delegation | Abonnement je Nutzer, dazu Windows-Server-Lizenzen | hoch — Patchstand, Zertifikate, Sicherung liegen bei Ihnen | Wer Outlook-Funktionen im vollen Umfang braucht und den Betrieb im Haus behalten muss — den Betrieb übernehmen wir auch hier |
| Microsoft 365 / Exchange Online | Microsoft-Rechenzentrum | vollständig | ab 4 € je Nutzer und Monat (Plan 1) | gering — kein Patchaufwand, dafür kein Zugriff auf die Plattform | Der pragmatische Weg für die meisten Häuser ohne besondere Auflagen |
| mailcow | eigenes Haus oder gemietete Umgebung, Docker | über IMAP und SMTP, Kalender über CalDAV; kein MAPI | quelloffen, keine Lizenzkosten je Postfach | mittel — überschaubarer Aufbau, laufende Updates nötig | Häuser, die Datenhoheit wollen und mit Outlook ohne MAPI auskommen |
| Kopano | eigenes Haus | über MAPI und Z-Push, damit näher an Exchange | Abonnement je Nutzer | mittel bis hoch | Wer die Outlook-Anbindung braucht, aber nicht bei Microsoft bleiben will |
| Zimbra | eigenes Haus | über eigenen Konnektor, ActiveSync und IMAP | quelloffene und kommerzielle Fassung | hoch — umfangreiche Plattform | Große Umgebungen mit vielen Mandanten |
| Open-Xchange | eigenes Haus oder beim Anbieter | über eigenen Konnektor, ActiveSync und IMAP | Abonnement je Nutzer | mittel | Wer Groupware im Browser bevorzugt und eine europäische Herkunft verlangt |
ab 90 € je Postfach und Jahr
Betrieb, Updates, Überwachung, Sicherung und Spamfilter. Serviceklasse Standard.
ab 70 € je Postfach und Jahr
Zusätzlich Berichte zur Zustellbarkeit und ein fester Ansprechpartner.
ab 55 € je Postfach und Jahr
Zusätzlich abgestimmte Wartungsfenster und Serviceklasse nach Vereinbarung.
Postfächer und ihre Größe, Verteiler, öffentliche Ordner, Delegationen, Weiterleitungen, Geräte und Zusatzprogramme. Dazu die Frage, was am heutigen Betrieb wirklich gebraucht wird — vieles davon nutzt seit Jahren niemand mehr.
Alle sechs Wege gegen Ihre Anforderungen gerechnet, mit Kosten über drei Jahre, Aufwand und dem, was jeweils verloren geht. Schriftlich, einschließlich dessen, wovon wir abraten.
Fünf bis zehn Postfächer aus verschiedenen Abteilungen ziehen zuerst um, darunter mindestens eines mit Delegation und eines mit Kalenderfreigaben. Was hier nicht sauber läuft, läuft auch bei zweihundert nicht.
Postfachinhalte wandern mit imapsync, im laufenden Betrieb und ohne Postfachsperre. Rechnen Sie mit rund zwei Stunden je Postfach zuzüglich Rückfragen am Arbeitsplatz. Die Umschaltung der Zustellung erfolgt je Welle, nicht für alle auf einmal.
Updates, Überwachung, Sicherung und Zustellbarkeit gehen an uns über. Das Altsystem bleibt noch vier Wochen lesend erreichbar, bevor es abgeschaltet wird — der Rückweg bleibt so lange offen.
| Schritt | W1 | W2 | W3 | W4 | W5 | W6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aufnahme | Bestand | |||||
| Entscheidungsvorlage | Vergleich | |||||
| Pilot | 5–10 Postfächer | |||||
| Welle 1 | Verwaltung | |||||
| Welle 2 | Vertrieb, Technik | |||||
| Welle 3 | Rest, Postfächer ohne Eile | |||||
| Zustellung umschalten | MX je Welle | |||||
| Altsystem lesend | vier Wochen über das Ende hinaus |
Eingespielt im vereinbarten Fenster, nicht wenn es gerade auffällt. Zertifikate laufen automatisiert nach — die abgelaufene Zertifikatskette ist der häufigste Grund, warum morgens niemand mehr Mail bekommt.
Warteschlange, Plattenplatz, Zustellzeiten und Erreichbarkeit von außen. Ein volllaufender Mailspeicher meldet sich bei uns, bevor er sich bei Ihnen meldet.
Postfächer werden gesichert und die Rücksicherung wird geprüft — eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Aufbewahrungsfristen legen Sie fest, wir setzen sie um. Mehr zum Thema Sicherung
Vor dem Postfach steht ein eigenes Tor: das Proxmox Mail Gateway filtert Spam, Schadsoftware und Phishing, bevor eine Nachricht das Mailsystem überhaupt erreicht.
SPF, DKIM und DMARC werden eingerichtet und überwacht, der Adressraum bleibt sauber. Ohne das landen Ihre Rechnungen im Spamordner Ihrer Kunden — und Sie erfahren es zuletzt. Warum DMARC 2026 Pflicht wird
Bleibt es bei Microsoft, betreiben wir Exchange Server SE für Sie: CU-Stand, Windows-Updates, Zertifikate, Sicherung und Überwachung liegen dann bei uns. Das Abonnement läuft weiter über Ihre Microsoft-Lizenzierung — wir betreiben, wir verkaufen die Lizenz nicht.
Reaktionszeiten nach vereinbarter Serviceklasse. Die Klasse Standard sagt bewusst keine Reaktion vor Ort zu; wer das braucht, nimmt Business oder Enterprise.
Exchange 2016 und 2019 haben am 14.10.2025 den regulären Support verloren. Das einmalige ESU-Fenster lief am 14.04.2026 aus. Seitdem gibt es keine Sicherheitsupdates mehr — für ein System, das per Definition aus dem Internet erreichbar ist.
Seit dem 01.07.2025 ist Exchange Server SE die einzige unterstützte Fassung für den Betrieb im eigenen Haus. Sie wird als Abonnement bereitgestellt. Die Dauerlizenz, mit der viele einmal gerechnet haben, gibt es nicht mehr.
Ein Mailserver ohne Sicherheitsupdates ist im Risikomanagement nach NIS2 nicht haltbar und wird von Cyberversicherern gefragt. Der Weiterbetrieb ist damit keine rein technische Entscheidung mehr.
Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags. Wenn es eilt: 09571 873149.
Der ausführliche Fachbeitrag zu mailcow, Kopano, Zimbra und den übrigen — mit Anforderungen, Grenzen und Betriebsaufwand.
Die Kostenrechnung über drei Jahre, mit den Posten, die in Angeboten gern fehlen.
Wenn es Exchange bleiben soll: Pfade von 2016 und 2019, Aufwand und Fallstricke.
Ein Projekt von der Aufnahme bis zur Abschaltung des Altsystems, anonymisiert.
Das Tor vor dem Postfach: Spam, Schadsoftware und Phishing, bevor die Nachricht ankommt.
Wenn die Entscheidung in die andere Richtung fällt — Umzug nach Exchange Online mit demselben Verfahren.
Dreißig Minuten genügen, um Ihre Lage einzuordnen: welche Systeme nach Ihren Anforderungen übrig bleiben, was der Umzug kostet und was er nicht kostet. Wenn am Ende „bleibt, wie es ist" steht, sagen wir das auch.
Seit 2010 inhabergeführt, Sitz in Lichtenfels · ISO/IEC 27001 zertifiziert