Ein Cluster trägt alles. Server, Desktops, KI.
Serveranwendungen, Container, grafikbeschleunigte Arbeitsplätze und KI-Workloads laufen auf derselben Plattform — statt auf vier getrennten Inseln. Wartung passiert im laufenden Betrieb, weil sich jede Maschine live auf einen anderen Knoten schieben lässt.
Proxmox VE · Hyper-V · Ceph · NVIDIA vGPU — eine Plattform, vier Lastarten
Das Wichtigste auf einen Blick
- Geeignet für
- Unternehmen, deren Virtualisierung aus der Wartung läuft oder deren Lizenzkosten unerwartet gestiegen sind
- Ausgangssituation
- Die Hardware ist nur zur Hälfte ausgelastet, die Lizenzrechnung steigt, und ein Wechsel wirkt riskant
- Wir übernehmen
- Bewertung der Lastarten, Auswahl der Plattform ohne Vorfestlegung, Migration Maschine für Maschine, Betrieb und Speicherauslegung
- Bei Ihnen bleibt
- Die Entscheidung über Ihre virtuellen Maschinen und der Zugang zu Ihren Daten. Eigentum und Hoheit wechseln nicht.
- Vorhandene Systeme
- Ihre bestehende Umgebung nehmen wir vor dem Angebot auf. Was übernommen wird und was neu aufgesetzt werden muss, steht dann schriftlich fest.
- Ihr Ergebnis
- Hardware ausgelastet, Lizenzkosten runter. Migration im laufenden Betrieb, nicht am Wochenende in einem Rutsch
- Preisrahmen
- Proxmox-Support 110 € je CPU-Sockel und Jahr — die Software selbst ist freiAlles Weitere hängt an Ihren Zahlen; auf der Seite rechnen Sie mit eigenen Werten
- Reaktionszeit
- Nach vereinbarter Serviceklasse
- Dauer
- Fünf Phasen bis zur Übergabe
- Erster Schritt
- Gespräch über Lastarten, Lizenzstand und Zeitrahmen
Technisch im Detail — Lastarten, Speicher, Grafikkarten.
Wer die Auslegung fachlich prüfen will, findet hier die Einzelheiten. Für die Entscheidung genügt der Block oben.
/01Der Speicher entscheidet über die Leistung+
Ceph
Software-definierter Speicher für Skalierung. Für Proxmox-Umgebungen ab drei Knoten der Standardweg.
- Selbstheilend und selbstorganisierend
- Nahezu linear skalierbar
- Kein einzelner Ausfallpunkt
- Block, Datei und Objekt in einem
SAN
Klassisches FC- oder iSCSI-SAN für höchste Ein-/Ausgabewerte und niedrigste Latenz.
- Bewährte Enterprise-Technik
- Höchste Leistung
- Hardware-RAID
- Snapshots und Replikation
Hyperkonvergent
Rechenleistung und Speicher im selben System — einfach zu verwalten und zu erweitern.
- Storage Spaces Direct (S2D)
- Proxmox mit Ceph
- VMware vSAN
- Alternative zu Nutanix
/02Eine Karte, viele Maschinen+
CAD- und CAM-Arbeitsplätze
AutoCAD, SolidWorks und CATIA mit voller Beschleunigung in der VM — siehe Desktop as a Service.
KI und maschinelles Lernen
Training und Inferenz mit CUDA-Beschleunigung — die Grundlage für KI im eigenen Haus.
Virtuelle Desktops
Beschleunigte Arbeitsplätze für Wissensarbeit und Power-User, auch auf Terminalservern.
| Grafikkarte | Speicher | vGPU-Profile | typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| NVIDIA A40 | 48 GB | bis 48 | gemischte Arbeitsplätze, viele Nutzer je Karte |
| NVIDIA A16 | 64 GB | bis 64 | hohe Nutzerdichte, Office und VDI |
| NVIDIA L40 | 48 GB | bis 24 | grafikstarke Arbeitsplätze, Rendering |
| NVIDIA RTX 6000 Ada | 48 GB | bis 24 | CAD und Visualisierung auf höchstem Niveau |
/03Vier Lastarten, ein Cluster+
Serveranwendungen
Domänencontroller, Datenbanken, Fachanwendungen, Terminalserver. Der klassische Teil — und der, bei dem Live-Migration den Wartungsalltag verändert: Patchen ohne Wartungsfenster, weil die Maschinen vorher auf einen anderen Knoten wandern.
Container
LXC-Container neben den VMs auf derselben Plattform: schlanker im Ressourcenbedarf, in Sekunden gestartet. Für Dienste, die kein eigenes Betriebssystem brauchen — Reverse Proxy, Monitoring, kleine Werkzeuge.
Grafikbeschleunigte Arbeitsplätze
Mit vGPU laufen CAD-Arbeitsplätze und virtuelle Desktops auf denselben Knoten wie die Server. Ausführlich unter Desktop as a Service.
KI-Workloads
Ganze Grafikkarten lassen sich per Durchreichung an eine VM binden — für Inferenz und Training im eigenen Haus. Der Einstieg steht unter KI On-Premise.
Hardware auslasten, Lizenzen loswerden.
Keine Lizenzkosten
Bei Proxmox VE zahlen Sie nur für den optionalen Support — die Software selbst ist frei. Der Enterprise-Support liegt bei rund 110 € je CPU-Sockel und Jahr.
Hochverfügbar
HA-Cluster übernehmen automatisch, wenn ein Knoten ausfällt. Ab drei Knoten trägt das Quorum, darunter bleibt es ein Kompromiss.
Live-Migration
Laufende VMs zwischen Hosts verschieben — für Wartung und Lastverteilung, ohne dass Nutzer etwas merken.
Software-definierter Speicher
Ceph und Storage Spaces Direct liefern skalierbaren Enterprise-Speicher — ohne SAN-Anschaffung.
Drei Wege — wir raten nicht pauschal.
Proxmox VE
Debian-basiert · KVM und LXCDie leistungsfähige Open-Source-Alternative zu vSphere: Enterprise-Funktionen ohne Lizenzkosten. Für die VMware-Ablösung der meistgewählte Weg.
- Keine Lizenzkosten, Support optional
- Ceph-Storage integriert
- HA-Cluster ab Werk
- Live-Migration ohne Ausfallzeit
- vGPU-Unterstützung (NVIDIA)
- Backup-Server gehört dazu
Hyper-V
in Windows Server enthaltenDie naheliegende Wahl in Microsoft-zentrierten Häusern: nahtlos zu Active Directory, Azure und System Center.
- In Windows Server bereits enthalten
- Failover-Cluster mit WSFC
- Storage Spaces Direct (S2D)
- Anbindung an Azure Arc
- Verwaltung über System Center
- Windows Admin Center
VMware vSphere
größtes Partner-ÖkosystemDer Industriestandard mit dem breitesten Ökosystem. Für Häuser, die bewusst bleiben wollen, optimieren wir Lizenzierung und Kosten — statt zum Wechsel zu drängen.
- Größtes Partner-Ökosystem
- vSAN-Storage
- NSX für die Netzvirtualisierung
- Automatisierung mit vRealize
- Tanzu für Kubernetes
- VMware Cloud Foundation
Wie sieht Ihre Serverlandschaft überwiegend aus?
Ist Windows Server Datacenter ohnehin lizenziert?
Sind System Center, SCVMM oder Azure im Einsatz?
Hängen Zertifizierungen oder Spezialfunktionen an vSphere?
–
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen.
// Randnotiz zur Lizenzierung: Seit der Broadcom-Übernahme sind bei VMware Perpetual-Lizenzen abgeschafft und es gilt eine Mindestabnahme von 16 Cores je CPU. Wer dort verlängert, sollte die Laufzeit kennen — ein Grund zum Wechsel ist das für sich genommen aber nicht. Ausführlicher im FAQ.
Vier Projekte, mit echten Zahlen.
Ausgangslage
VMware vSphere 7 mit drei ESXi-Hosts und vCenter. Nach der Broadcom-Übernahme stiegen die jährlichen Lizenzkosten von 12.000 € auf über 75.000 €.
Unsere Lösung
- Proxmox VE 8 als Vier-Knoten-Cluster
- Ceph-Storage im HCI-Ansatz
- NVMe-SSDs für die Leistung
- Live-Migration aller VMs
- Proxmox Backup Server
Ergebnis
- Lizenzkosten 0 € — nur optionaler Support
- Höhere Speicherleistung als vorher
- Einfacheres Management
- Backup ist Teil der Plattform
- Kein Herstellerrisiko mehr
Ausgangslage
Ein einzelner physischer Server ohne Redundanz — ein Ausfallrisiko für die gesamte Kanzlei mit 35 Anwältinnen und Anwälten.
Unsere Lösung
- Hyper-V-Failover-Cluster mit drei Knoten
- Storage Spaces Direct
- Windows Server 2022 Datacenter
- 10-Gigabit-Netz
- Azure Site Recovery für den Notfall
Ergebnis
- Höchste Verfügbarkeit
- Automatische Übernahme bei Ausfall
- Nahtlos im Active Directory
- Wiederanlauf in der Cloud möglich
- Zentrale Verwaltung
Ausgangslage
Teure physische CAD-Workstations an jedem Platz. Hoher Wartungsaufwand und keine Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten.
Unsere Lösung
- Proxmox-Cluster mit vier Knoten
- zwei NVIDIA A40 je Knoten für vGPU
- Ceph-Storage mit NVMe- und HDD-Ebene
- Virtuelle Desktops statt Workstations
- Thin Clients am Arbeitsplatz
Ergebnis
- CAD-Leistung wie am lokalen Gerät
- Homeoffice möglich
- Daten zentral statt auf 16 Rechnern
- Backup deutlich einfacher
- GPU-Zuweisung nach Bedarf
Ausgangslage
VMware-Infrastruktur für 1.200 Mitarbeitende an 20 Standorten. Nach der Broadcom-Übernahme explodierten die Lizenzkosten — gleichzeitig kam der Bedarf an einer eigenen KI-Plattform dazu.
Unsere Lösung
- Proxmox-VE-Cluster mit acht Knoten
- Ceph-Storage 120 TB (NVMe und SSD)
- NVIDIA vGPU für die Terminalserver
- KI-VMs mit GPU-Durchreichung
- Replikation zwischen den Standorten
Ergebnis
- Jährliche Ersparnis 180.000 €
- GPU-Terminalserver für CAD
- Eigene KI-Plattform im Haus
- 99,99 % Verfügbarkeit
- Zentrale Verwaltung aller Standorte
Fünf Phasen bis zur Übergabe.
Assessment
Bestandsaufnahme der Umgebung, der Workloads und der Anforderungen.
Design
Architektur der Zielplattform, Dimensionierung und Kostenplanung.
Aufbau
Installation und Konfiguration der neuen Infrastruktur — parallel zur alten.
Migration
VM für VM, mit minimaler oder ganz ohne Ausfallzeit.
Optimierung
Feinabstimmung, Dokumentation und Übergabe in den Betrieb.
$ qm importovf 118 /mnt/export/srv-erp.ovf ceph-vm --format qcow2 pruefe ovf-beschreibung ... ok uebertrage datentraeger 1/1 nach ceph-vm ... ok vm 118 angelegt, netzwerkkarte auf virtio gesetzt $ qm set 118 --scsihw virtio-scsi-single --boot order=scsi0 update vm 118: -boot order=scsi0 -scsihw virtio-scsi-single changed $ qm start 118 && qm guest exec 118 -- systemctl is-system-running running ok $ qm set 118 --agent enabled=1 && ha-manager add vm:118 --group cluster-a vm 118 unter ha-verwaltung, zielgruppe cluster-a ok # naechster schritt: live-migration — siehe Abschnitt /02
Fragen vor der Migration.
/01Wann lohnt sich ein Wechsel der Virtualisierungsplattform?+
/02Proxmox oder Hyper-V — welche Plattform passt besser?+
/03Wie funktioniert Live-Migration ohne Ausfallzeit?+
/04Was kostet ein Proxmox-Cluster mit Hochverfügbarkeit?+
/05Ceph oder ZFS — welcher Speicher für Virtualisierung?+
Das könnte Sie auch interessieren.
Backup & Disaster Recovery
VM-Sicherung mit Proxmox Backup Server oder Veeam — inklusive Rückspieltests.
lösungDesktop as a Service
Virtuelle Arbeitsplätze mit vGPU auf derselben Plattform.
lösungKI On-Premise
GPU-Durchreichung für LLM-Workloads — DSGVO-konform im eigenen Haus.
lösungCloud Transformation
Hybride Strategien: on-premises und Cloud sinnvoll kombiniert.
85 Prozent Ersparnis mit Proxmox
- Ausgangslage
- Maschinenbauer mit 180 Mitarbeitern, seit 2016 auf VMware vSphere. Das Broadcom-Modell hätte die Lizenzkosten von 16.000 auf 48.000 € im Jahr verdreifacht.
- Maßnahme
- Umstieg auf Proxmox VE mit Ceph-Speicher in drei Phasen, bei laufender Just-in-Time-Fertigung. Betroffen: ERP, CAD-Arbeitsplätze, Produktionssteuerung.
Virtualisierung besprechen.
Wie viele virtuelle Maschinen, welcher Speicher, welche Ausfallzeit ist vertretbar — daraus entsteht ein Plan mit Kosten, statt einer Schätzung ins Blaue.
Betrieb in deutschen Rechenzentren
