Von der Architekturplanung bis zum produktiven Betrieb: So implementieren wir Wazuh als Ihr zentrales Security-Monitoring in deutschen Rechenzentren.
Jede Komponente erfüllt eine spezifische Aufgabe im Security-Monitoring-Workflow – vom Endpoint bis zum Dashboard.
Die zentrale Analysis Engine. Empfängt Daten von allen Agents, führt Regelabgleich, Dekodierung und Korrelation durch.
Basiert auf OpenSearch. Speichert, indiziert und durchsucht alle Security-Events mit hoher Performance.
Web-basierte Benutzeroberfläche für Visualisierung, Alert-Management und Compliance-Reports.
Leichtgewichtiger Agent auf jedem Endpoint. Sammelt Logs, überwacht Dateien, prüft Konfigurationen.
Je nach Unternehmensgröße und Anforderungen wählen wir das passende Deployment-Modell.
Alle Komponenten auf einem Server. Ideal für den Einstieg, Testumgebungen und kleinere Unternehmen mit überschaubarer Infrastruktur.
Server, Indexer und Dashboard auf separaten Nodes. Die Standardarchitektur für produktive Umgebungen mit guter Skalierbarkeit.
Hochverfügbare Multi-Node-Architektur mit Indexer-Cluster und redundanten Servern. Für Enterprise und KRITIS-Umgebungen.
Wazuh integriert sich nahtlos in Ihre bestehende Infrastruktur – von On-Premises bis Cloud.
Custom Rules, MITRE ATT&CK Mapping und automatisierte Reaktionen – individuell auf Ihre Umgebung abgestimmt.
Individuelle Erkennungsregeln für Ihre spezifische Umgebung. Wir erstellen maßgeschneiderte Rules, die exakt auf Ihre Infrastruktur und Bedrohungslage zugeschnitten sind.
Jeder Alert wird auf das MITRE ATT&CK Framework gemappt. So erkennen Sie sofort, welche Angriffstaktik hinter einem Event steht.
Automatisierte Reaktionen auf erkannte Bedrohungen: IP-Blocking, User-Sperrung, Prozess-Terminierung oder Eskalation an Ihr SOC-Team.
Integration von externen Threat-Intelligence-Quellen wie AlienVault OTX, MISP und VirusTotal für IOC-Abgleich in Echtzeit.
Wazuh Agents werden zentral verwaltet und automatisiert auf alle Endpoints verteilt.
Automatisierter Rollout per MSI-Paket über Group Policy, SCCM oder manuell. Sysmon-Integration für erweiterte Endpoint-Telemetrie.
Über offizielle Repositories per apt oder yum. Automatisierter Rollout über Ansible-Playbooks für große Umgebungen.
Native PKG-Pakete für macOS. Verwaltung über MDM-Lösungen wie Jamf oder manuelle Installation.
Netzwerk-Geräte, Firewalls und andere Systeme ohne Agent-Support werden über Syslog oder API agentless angebunden.
In sechs strukturierten Phasen von der Anforderungsanalyse bis zum produktiven Betrieb.
Aufnahme Ihrer IT-Infrastruktur, Compliance-Anforderungen und Security-Ziele. Identifikation aller Log-Quellen und Endpoints.
Sizing-Berechnung basierend auf Agent-Anzahl und EPS-Volumen. Auswahl des Deployment-Modells und Netzwerk-Planung.
Installation und Härtung von Wazuh Server, Indexer und Dashboard. TLS-Verschlüsselung, Zertifikats-Management und Basis-Konfiguration.
Schrittweise Verteilung der Agents auf alle Endpoints. Validierung der Datenanbindung und Syslog-Integration für Netzwerk-Geräte.
Anpassung der Detection Rules, Erstellung individueller Regeln, Reduktion von False Positives und Konfiguration der Active-Response-Module.
Laufende Überwachung, regelmäßiges Rule-Update, Performance-Monitoring und kontinuierliche Verbesserung der Detection-Qualität.
Die richtige Dimensionierung hängt von Agent-Anzahl, Event-Volumen und Speicher-Retention ab.
Hinweis zur Speicher-Retention: Die Storage-Angaben basieren auf 90 Tagen Daten-Retention. Für längere Aufbewahrungszeiten (z.B. 365 Tage für NIS2-Compliance) multipliziert sich der Speicherbedarf entsprechend. Wir empfehlen zusätzlich Cold-Storage-Tier für ältere Daten.
Technische Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Wazuh-Deployment und -Betrieb.
Eine typische Implementierung dauert 2-6 Wochen, abhängig von der Umgebungsgröße. Ein Single-Node-Setup für bis zu 100 Agents ist in wenigen Tagen produktiv. Distributed-Cluster für größere Umgebungen benötigen 3-4 Wochen inklusive Agent-Rollout und Rule-Tuning.
Die Anforderungen hängen von der Agent-Anzahl und dem Event-Volumen ab. Für bis zu 50 Agents genügen 4 CPU-Kerne, 8 GB RAM und 200 GB Storage. Ab 250 Agents empfehlen wir 16 Kerne, 32 GB RAM und 1 TB. Für über 1.000 Agents ist ein Distributed Cluster erforderlich.
Ja. Wazuh integriert sich mit allen gängigen Plattformen: Windows Active Directory, Linux (Syslog, Auditd), Cloud-Dienste (Microsoft 365, Azure AD, AWS), Netzwerk-Geräte (OPNsense, Cisco, Fortinet), Virtualisierung (Proxmox, VMware) und zahlreiche Anwendungen.
Agents können über verschiedene Methoden verteilt werden: unter Windows per MSI-Paket via GPO oder SCCM, unter Linux per apt/yum-Repository, und plattformübergreifend per Ansible-Playbook. Netzwerkgeräte werden agentless über Syslog angebunden.
Wazuh selbst ist Open Source und lizenzfrei. Die Kosten bestehen aus Server-Infrastruktur und dem Implementierungs-Service. Wir bieten transparente Paketpreise je nach Umgebungsgröße. Durch den Wegfall von Lizenzgebühren sparen Sie typischerweise 50-90% gegenüber kommerziellen SIEM-Lösungen.
Ja. Wazuh mappt seine Detection Rules auf das MITRE ATT&CK Framework. Jeder Alert wird mit der entsprechenden Taktik und Technik verknüpft, z.B. T1059 (Command and Scripting Interpreter) oder T1078 (Valid Accounts). Das ermöglicht eine strukturierte Bedrohungsanalyse.
Ja, über das Active-Response-Modul. Wazuh kann bei erkannten Bedrohungen automatisch IP-Adressen blockieren, Benutzer sperren, Prozesse beenden oder benutzerdefinierte Skripte ausführen. Die Reaktionen werden regelbasiert konfiguriert.
Ein gut konfiguriertes Wazuh-System benötigt ca. 2-4 Stunden pro Woche für Rule-Tuning, Agent-Updates und Alert-Review. Mit unserem Managed Service übernehmen wir den kompletten Betrieb inklusive proaktivem Monitoring und regelmäßigen Optimierungen.
Wir analysieren Ihre Infrastruktur und erstellen ein maßgeschneidertes Architektur-Konzept – inklusive Sizing, Deployment-Plan und Kostenkalkulation.
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