Ausgangssituation
Das Unternehmen - ein Finanzdienstleister mit 95 Mitarbeitern und strengen regulatorischen Anforderungen - betrieb seit 2019 Splunk Enterprise als SIEM-Lösung. Mit dem nahenden NIS2-Stichtag und steigenden Lizenzkosten wurde eine Neubeurteilung nötig.
Die Herausforderung
- Explodierende Kosten: Splunk-Lizenz bei 69.000 Euro/Jahr (GB-basiert, steigendes Log-Volumen)
- NIS2-Anforderungen: Neue Compliance-Anforderungen erforderten erweiterte Security-Features
- Vendor Lock-in: Proprietäre Query-Sprache (SPL), schwierige Migration
- Ressourcenknappheit: Spezialisierte Splunk-Admins schwer zu finden und teuer
- Feature-Gaps: Vulnerability Assessment und File Integrity Monitoring fehlten
Das Dilemma: Die Splunk-Lizenz sollte um 23% steigen, gleichzeitig fehlten Features für NIS2-Compliance. Ein Wechsel zu einer anderen kommerziellen Lösung (QRadar, Sentinel) hätte ähnliche Kosten verursacht.
Lösung: Migration zu Wazuh
Nach einer Evaluierung von Elastic SIEM, Graylog und Wazuh fiel die Entscheidung auf Wazuh - die Open-Source-Plattform bietet Enterprise-SIEM-Features ohne Lizenzkosten und deckt gleichzeitig XDR, Vulnerability Assessment und Compliance-Monitoring ab.
Warum Wazuh?
- Keine Lizenzkosten: Open Source, auch für kommerzielle Nutzung kostenfrei
- All-in-One: SIEM, XDR, HIDS, FIM, Vulnerability Assessment in einer Plattform
- NIS2-ready: Integrierte Compliance-Module für NIS2, PCI-DSS, GDPR
- Aktive Community: Schnelle Updates, große Wissensbasis, professioneller Support verfügbar
- OpenSearch-basiert: Skalierbar, leistungsfähige Suche, Kibana-kompatible Dashboards
Feature-Vergleich
Im direkten Vergleich bietet Wazuh mehr Security-Features bei deutlich niedrigeren Kosten:
Migrationsprozess
Die Migration erfolgte in vier Wochen mit parallelem Betrieb beider Systeme:
- Woche 1: Wazuh-Cluster Setup, Basiskonfiguration, erste Agents
- Woche 2: Migration der Detection Rules, Syslog-Integration
- Woche 3: Rollout der Agents auf alle Endpoints, Dashboard-Erstellung
- Woche 4: Parallelbetrieb, Feintuning, Splunk-Abschaltung
Ergebnis: Mehr Security, weniger Kosten
Nach der Migration zeigt sich: Wazuh bietet nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch bessere Security-Abdeckung.
Kostenvergleich im Detail
- Splunk Enterprise: 69.000 Euro/Jahr (Lizenz + Support)
- Wazuh mit Support: 15.000 Euro/Jahr (Managed Service + Support)
- Einmalige Migrationskosten: 22.000 Euro
- ROI: Nach 5 Monaten bereits positiv
Security-Verbesserungen
- Vulnerability Scanning: Automatische Erkennung von CVEs auf allen Systemen
- File Integrity Monitoring: Änderungen an kritischen Dateien werden sofort erkannt
- NIS2-Reports: Automatische Compliance-Berichte für Audits
- Active Response: Automatische Reaktion auf erkannte Bedrohungen
Fazit des CISO: "Mit Splunk hatten wir ein gutes SIEM, aber die Kosten waren nicht mehr tragbar. Wazuh bietet uns mehr Funktionen - Vulnerability Assessment, FIM, Compliance-Monitoring - für einen Bruchteil der Kosten. Die NIS2-Zertifizierung haben wir problemlos bestanden."
Learnings für Ihre SIEM-Migration
Aus diesem Projekt haben wir wichtige Erkenntnisse für SIEM-Migrationen gewonnen:
- Rules-Migration planen: Splunk SPL zu Wazuh Rules erfordert manuelle Anpassung
- Parallelbetrieb einplanen: Mindestens 2 Wochen für Vergleich und Feintuning
- Agents schrittweise ausrollen: Erst Testgruppe, dann kritische Systeme, dann alle
- Dashboards neu erstellen: Wazuh-Dashboards sind leistungsfähig, aber anders aufgebaut
- Team schulen: OpenSearch-Query-Sprache unterscheidet sich von SPL
SIEM-Kosten zu hoch?
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